Nach oben
Für Dein Leben ohne Essstörung.

In welcher Form werden die Eltern in den Therapieprozess eingebunden?

In der Gruppe der 12- bis 15-Jährigen haben die Eltern am gesamten Therapieprozess Anteil, vom Erstgespräch bis zur Nachbetreuung. Regelmäßig finden Familiengespräche und Angehörigengruppen statt. Wir unterstützen und beraten die Eltern bei der Normalisierung des Familienalltags und bereiten sie insbesondere auf jene Zeiträume vor, in denen das Kind zuhause ist und dort übt, die Therapiefortschritte im vertrauten Umfeld umzusetzen.
 
In der Gruppe der 16- bis 25-Jährigen werden die Eltern nur bei den minderjährigen PatientInnen standardmäßig in die Behandlung mit einbezogen. Familiengespräche finden in dieser Altersgruppe einmal im Monat statt. Außerdem nehmen die Eltern an einem ganztägigen Angehörigenworkshop teil. Volljährige PatientInnen entscheiden selbst, ob und in welcher Form sie Angehörige und wichtige Bezugspersonen in die Therapie einbeziehen möchten.

Inhalte der Angehörigenarbeit sind zum einen die Vermittlung eines grundlegenden Krankheitsverständnisses, zum anderen die Auseinandersetzung mit der eigenen Helferrolle: Wie kann ich mein Kind in seinem Genesungsprozess möglichst gut unterstützen? Unser Ziel ist es, die Angehörigen zu entlasten und zu stärken.