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Für Dein Leben ohne Essstörung.

Was unterscheidet das TCE von anderen Kliniken?

Im Unterschied zu einem Klinikaufenthalt zeichnet sich die Behandlung am TCE durch ihre hohe Alltagsnähe aus.
Die 12- bis 15-Jährigen verbringen ihre Wochenenden und teilweise auch ihre Abende in der Familie, die 16- bis 25-Jährigen wohnen in den Therapeutischen Wohngemeinschaften und gestalten dort gemeinsam mit ihren Mitbewohnerinnen selbstständig ihren Alltag. (Die 16- bis 17-Jährigen erhalten dabei noch Anleitung und Unterstützung durch unser pädagogisches Personal.) Für die 16- bis 25-Jährigen gibt es keinerlei Kontakteinschränkungen, Besuch kann außerhalb der Therapiezeiten jederzeit empfangen werden. In der Gruppe der 12- bis 15-Jährigen finden Besuche jeweils in Absprache mit dem therapeutischen Team statt.

Ein bedeutsamer und wichtiger Teil unseres Behandlungskonzepts ist es, die Eltern minderjähriger PatientInnen in die Therapie mit einzubeziehen. Insbesondere die intensive Angehörigenarbeit in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen ist ein herausragendes Merkmal unserer Behandlung.
Zudem bieten wir mit unserem Phasenmodell die Möglichkeit, Therapiedauer und Therapieintensität individuell abzustufen, um den Übergang in den selbständig organisierten Alltag optimal vorzubereiten bzw. zu begleiten. Hier sind vor allem die Stabilisierungsphase der 16- bis 25-Jährigen und die Nachbetreuung in beiden Altersgruppen als Besonderheit zu nennen.

Aufgrund unserer Angliederung an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Dritter Orden können, wenn medizinisch notwendig, Betroffene vor ihrem Aufenthalt im TCE zur körperlichen Untersuchung und Stabilisierung für die Dauer von bis zu zwei Wochen stationär aufgenommen werden.
Nicht zuletzt ist unser strukturiertes Esskonzept ein Qualitätsmerkmal des TCE. Nahezu alle unsere PatientInnen bewerten es als überaus hilfreich.