Seit 2021 arbeitet Tanja Stögermair als Kunsttherapeutin in unserem TCE - Therapie-Centrum für Essstörungen. Im Interview erzählt sie u.a., was ihr beim Abschalten hilft...
Steckbrief
Wir haben ein paar Gegensätze für Sie – wie würden Sie sich jeweils selbst einordnen?
Tee oder Kaffee? Frühaufsteher oder Langschläfer?
✔️ ❌ ❌ ✔️
Partymaus oder entspannter Abend? Spontan oder Durchgeplant?
❌ ✔️ ❌ ✔️
Reden oder Zuhören? Kochen oder Essen bestellen?
❌ ✔️ ✔️ ❌
Warum sind Sie ans TCE gekommen?
Um junge Erwachsene dabei zu unterstützen, ihre kreativen Ressourcen zu entdecken und zu verstärken.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Durch den nonverbalen und kreativen Ausdruck in der Kunsttherapie kann man einen Zugang zu Gedanken und Gefühlen ermöglichen. Dadurch können innere Bilder sichtbar werden und zu einem neuen Ausdruck kommen und dies zu erwecken ist mir ein Anliegen.
Was wäre Ihre größte Angstübung?
Singen.
Wie würden Freunde Sie in drei Worten beschreiben?
Bunt, mutig und spontan.
Womit kann man Ihnen eine Freude machen oder Sie zum Lachen bringen?
Damit, Zeit miteinander zu verbringen und dieses kleine Glück gemeinsam zu genießen, kann man mir eine Freude bereiten. Und damit, Peinliches mit Humor zu nehmen, zum Lachen bringen.
Welche Musik läuft bei Ihnen, wenn Sie mal abschalten wollen?
Techno. Oder ganz romantische italienische Lieder. Je nachdem, wie ich abschalten will.
Was haben Sie durch Ihre Arbeit über sich selbst gelernt?
Dass man ab und zu perfektionistisch sein muss.
Gibt es ein Lebensmotto oder Zitat, das Sie begleitet?
Da gibt es so viele… Zum Beispiel: "Führe das Leben, das du dir wünschst."
Können Sie uns zum Abschluss noch einen Fun Fact und Ihr Guilty Pleasure verraten?
Ich liebe Hörbücher, Krimis und auch immer noch „die drei ???“ (vor allem die alten Folgen).
Ich besitze vier Kettensägen und mehrere Flexen. Damit arbeite ich am rohen Material wie Holz oder Stein. Hierbei kann ich wunderbar abschalten.
Bildnachweis: TCE/Simon Katzer
Das Interview führten aktuelle Patient:innen des TCE