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Für Dein Leben ohne Essstörung.

TCE-Blog

14. November 2018 · Erfahrungsbericht

Wie bewerten unsere Patienten uns?

Hier folgt der dritte Teil unserer Auszüge aus den Rückmeldungen, die uns unsere Patienten am Ende der Therapie/Ihrer Zeit im TCE - Therapie-Centrum für Essstörungen geben. Auch diesmal wieder handelt es sich um Rückmeldungen der 16- bis 25-Jährigen, da wir diese Fragebögen bei den jüngeren Patienten erst seit Kurzem einsetzen und erst noch ein bisschen sammeln müssen.

„Das TCE ist das Beste, was mir passieren konnte! Ich danke allen Therapeuten und den Schwestern!"

„Ich habe hier so viel gelernt und erreicht, das ich ohne das TCE NIEMALS geschafft hätte."

„Besonders hilfreich war das Leben/die Therapie in der Gruppe: unter Leuten zu sein, die einen verstehen und die eigene Lage nachvollziehen können, Rückmeldungen von Patientinnen zu bekommen und auch Rückmeldungen zu geben und die Erwachsenen/Therapeuten dabei meistens rauszuhalten."

„Ich konnte sehr viel mitnehmen am TCE, besonders die Struktur und das nach und nach mehr selbstverantwortliche Handeln. Die Gemeinschaft und das Verständnis tun sehr gut. Ich konnte mich öffnen, habe mich ernst genommen gefühlt und auch meine Erfolge gesehen."

„Ich habe wieder Lebensfreude, kann wieder lachen. Ich habe mehr Energie als vorher und kann das Essen wieder genießen. Durch die WG wurde ich selbstständiger."

„Besonders hilfreich fand ich die Essstruktur, die Gewichtskurve und die feste Vorgabe, wie das Gewicht verlaufen sollte, das Verständnis der Mitpatientinnen und den Zusammenhalt in der Gruppe."

„Besonders hilfreich fand ich die vielen klaren Regeln, die steigende Freiheit, die Selbstverantwortlichkeit (von Therapeuten nicht beobachtet und kontrolliert, z. B. am Esstisch oder in der WG) und dass ich nicht das Gefühl hatte, zu etwas gezwungen zu sein."

„Ich habe mich gefühlt, wie eine Studentin, die mit Freunden in einem Studentenheim wohnt und zu Vorlesungen geht."

„Sehr hilfreich waren die Essstruktur, weil ich gesehen habe, dass mein Gewicht mit den passenden Portionen irgendwann stabil bleibt, und die Wohngruppe, weil ich eigenständiger geworden bin. Besonders hilfreich fand ich die Stabiphase. Sie ist ein guter Übergang in den Alltag, man ist nicht sofort auf sich allein gestellt und kann sich an sein Gewicht gewöhnen. Hilfreich war auch die Gruppentherapie: Man kann sich austauschen und wird verstanden."

„Vor allem bin ich den Schwestern unglaublich dankbar. Für die ganzen Ratschläge und die Zeit, die Ihr Euch für mich genommen habt, und vor allem für die Male, wo es mir schlecht ging und Ihr mich aufgefangen und mich zum Lachen gebracht habt. Danke!"

„Besonders hilfreich waren die Schwestern, weil sie immer für einen da waren, zugehört und beigestanden haben und ich glaube, dass ich ohne ihre Fürsorge, ihre Unterstützung und die hilfreichen Gespräche schon in der ersten Woche gegangen wäre, weil ich mich so schwer getan habe."

 

 

 

Bildnachweis: TCE/Christin Büttner

Über die Autorin

Dr. Karin Lachenmeir ist Psychologische Psychotherapeutin und seit 2002 im TCE tätig, seit 2008 als Leiterin der Einrichtung. Sie ist approbierte Verhaltenstherapeutin und hat Weiterbildungen in Körpertherapie und Systemischer Beratung absolviert. Seit rund fünf Jahren ist sie zudem als Dozentin und Supervisorin für verschiedene Münchner Weiterbildungsinstitute tätig. Am TCE hat sie die Verantwortung für alle personellen, organisatorischen und fachlichen Fragen. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten lesend oder schreibend, auf ausgedehnten Spaziergängen, im Kino, im Theater oder auf Reisen.